
Im Rahmen des Projekts „Abenteuer Neue Musik“ beschäftigten sich im Mai 2025 die Klassen 5a und 5b der Albertus Magnus-Schule in Viernheim (bischöfliches Gymnasium) unter der Leitung ihrer Musiklehrerin Maria Schneider mit verschiedenen Klängen und Geräuschen. Sie experimentierten mit unterschiedlichen Papiersorten, mit ihrer Stimme sowie mit Klängen aus dem Alltag und dem Klassenzimmer. Bezugspunkte der Unterrichtseinheit waren die Stücke „Bahnhof” und „Paperwork” des Komponisten Benjamin Scheuer. Die Schülerinnen und Schüler lernten ausserdem den Komponisten durch einen Porträtfilm näher kennen und hatten am Projekttag die Möglichkeit, ihn persönlich zu treffen und eigene Fragen zu stellen.
Der Schwerpunkt der Unterrichtsreihe lag auf dem eigenen Komponieren und Experimentieren.
Am Projekttag komponierten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen ein Stück mit Papier, Kazoo und Quietscheente, das sie anschließend aufführten.
Daneben erfanden sie Zugdurchsagen und produzierten Klänge mit dem Kazoo. Sie beschäftigten sich mit dem Aufbau guter Stücke und analysierten die Werke „Bahnhof“ und „Paperwork“ von Benjamin Scheuer. Zusätzlich unternahmen sie einen Hörspaziergang, der das genaue Hören schulte.
Zur Vorbereitung auf das eigene Komponieren und Experimentieren mit neuen Klängen und Papier setzten sich die Klassen mit den „Vier Jahreszeiten“ op. 8 von Antonio Vivaldi auseinander und vertonten Wörter aus den Sonetten, die den musikalischen Werken Vivaldis zugrunde liegen. In diesem Zusammenhang wiederholten sie dynamische Bezeichnungen und erörterten anhand einer „Becher-Komposition“, was eine gute Komposition ausmacht.
Die Elemente zu Vivaldi und der Becher-Komposition können optional eingesetzt werden. Höhere Klassenstufen können sich vertiefter mit der Analyse der Werke von Benjamin Scheuer und den Partituren auseinandersetzen.