
Die vier Sonette zu Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ werden in einzelne Strophen unterteilt, zerschnitten und an die Schülerinnen und Schüler verteilt (16 Strophen + 4 Überschriften = 20 Teile). Zwei bis drei Schülerinnen erhalten die Lösung und helfen den Mitschülern, ihre richtige Gruppe zu finden. Bei einer größeren Anzahl von Personen in der Klasse kann ein Gedicht doppelt ausgeteilt werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Auftrag, „ihre“ Jahreszeit zu finden und die korrekte Reihenfolge zu überlegen.
Im nächsten Schritt notiert jede/r aus der Gedichtstrophe etwa drei Wörter sowie Vertonungsmöglichkeiten mit Stimme oder Orff-Instrumenten, z.B. Kuckuck, Blitz, Donner, Klirren der Kälte, Jäger, Hunde usw. Die Gruppe trägt alle wichtigen Wörter zusammen, sodass mindestens eine Person alle Wörter und Vertonungen notiert hat.
Arbeitsblatt zur Vertonung der vier Sonette
Vivaldi legte folgende Sonette seinen Kompositionen bei:
https://www.planet-schule.de/thema/das-vivaldi-experiment-unterricht-material-vier-sonette-100.pdf
(schulkonzert.ard.de, letzter Zugriff Juli 2025)
In der nächsten Schulstunde üben die Gruppen die Vertonungen ein.
In dieser oder der darauffolgenden Stunde führen die Gruppen ihre Vertonungen auf.
Um für mehr Ruhe zu sorgen und um das Komponierte zu analysieren und reflektieren, bietet sich hier eine Audio-Aufnahme der Schülerpräsentationen an.
Haupt-Bewertungskriterium bei den Präsentationen der Vertonungs-Aufführungen: Wurden einzelne Wörter treffend vertont?
In der folgenden Schulstunde können erste Kazoo-Übungen mithilfe der Sonette gemacht werden, indem diese mit und ohne Kazoo vorgetragen werden.
Es folgt eine musikalische Analyse eines Musikstücks aus den „Vier Jahreszeiten“ und wie Vivaldi die Sonette vertont hat (hier nicht näher beschrieben).
Um Hintergrundwissen zu Vivaldis Kompositionen zu erlangen, kann ein Lückentext verwendet werden