Die Umsetzung von Sport in Musik

Placemat-Methode für Fragenauswahl

Es werden Vierer-Gruppen gebildet. In Einzelarbeit notiert jede:r Schüler:in zunächst fünf mögliche Fragen an den Komponisten. Im Anschluss werden die Einzelergebnisse miteinander verglichen oder präsentiert (beispielsweise durch Drehen des Blatts um 45 Grad).

Im letzten Schritt wählen die Schüler:innen in der Gruppe die geeignetsten Fragen aus den Einzelantworten aus und notieren sie in der Mitte des Blatts. Diese können entweder erst der Klasse präsentiert  oder direkt dem Komponisten gestellt werden. [Placemat-Methode www.bpb.de/lernen/grafstat/partizipation-vor-ort/155248/placemat (Zugriff 01.12.2015)]

Arbeisblatt Placemat Vorlage

Arbeitsblatt Schülerbeispiel Komponistenfragen

Mind-Map Thema Sport

Zum Thema Sport wird ein Mind-Map erstellt, um im nächsten Schritt zu überlegen, wie diese Elemente musikalisch ausgedrückt werden könnten.

Arbeisblatt Schülerbeispiel Mindmap

Musikalische Umsetzung von Elementen des Sports

In Einzelarbeit überlegen die Schülerinnen und Schüler, wie die Elemente des Sports musikalisch ausgedrückt werden könnten.

Dann wird ein Ball an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben. Die Person, die den Ball fängt, darf ein Wort und eine Vertonungs-Idee vorstellen und dann den Ball einer weiteren Person zuwerfen. Es wird eine Tabelle mit Vertonungsmöglichkeiten angefertigt und sukzessive vervollständigt.

Dabei könnte den Schülern auffallen, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Bewegung zu vertonen, beispielsweise das «Ball-Dopsen» durch das Werfen eines Balls auf den Boden oder durch Abwärtsbewegungen in Instrumentengruppen oder Schläge auf eine Trommel.

Stille-Rhythmus-Post

Hier geht es darum, sich Rhythmen zu merken und ohne vorgegebenes Metrum weiterzugeben. Jeder notiert einen Rhythmus, beispielsweise im 4/4-Takt, und gibt seinen Rhythmus bei der Lehrperson ab. Es werden ca. vier gleich große Gruppen gebildet, die sich in einer Reihe aufstellen (Blickrichtung nach hinten). Der erste jeder Gruppe schaut nach vorne und bekommt von der Lehrperson einen Rhythmus gezeigt. Diesen Rhythmus muss die jeweils erste Person der Gruppe umsetzen und mit zwei Fingern auf den Rücken des nächsten Mitgliedes ihrer Gruppe klopfen (zuvor umdrehen, sodass alle in die gleiche Richtung schauen). Dieses Gruppenmitglied gibt den Rhythmus entsprechend weiter. Das letzte Gruppenmitglied klatscht den Rhythmus gleichzeitig mit den anderen letzten Gruppenmitgliedern laut. Die Lehrperson hört heraus, welche Gruppe den Rhythmus bis zum Ende richtig weitergegeben hat.

Gibt es Unklarheiten darüber, welche Gruppe den Rhythmus richtig behalten hat, klatscht jedes letzte Gruppenmitglied den Rhythmus einzeln vor. Problematisch dabei ist, dass die folgenden Gruppen dann den Rhythmus nachklatschen können, ohne dass sie ihn selbst richtig gehabt hätten.

Differenzierungsmöglichkeit 1 (für Fortgeschrittene):
Anstelle des Klatschens am Schluss können besonders gute Schüler:innen den Rhythmus notieren.

Differenzierungsmöglichkeit 2 (Vereinfachung):
Zu Beginn könnte die Lehrperson oder ein:e ausgewählte:r Schüler:in ein Rhythmuskärtchen auswählen und den Rhythmus für die Gruppen vorgeben und der ersten Person vorklatschen, vorsprechen oder auf den Rücken vorklopfen. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass die anderen Gruppenmitglieder den Rhythmus nicht schon hören oder das Klopfen sehen.

Differenzierungsmöglichkeit 3 (Vereinfachung):
Schwächeren Schüler:innen kann ein Rhythmus aus z.B. sechs bekannten Rhythmen vorgelegt / vorgemacht werden.

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